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Prozess

Probenaufbereitung für Prozessanalysatoren

Vom Entnahmepunkt bis zum Analysatoreingang: wo Partikel, Aerosol und Flüssigkeitsschwalle in ein Probensystem gelangen, welche Filterstufe wohin gehört und wie die Verzögerungszeit kurz und der Analysator trocken bleibt.

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R+F Edelstahl-Analysatorfiltergehäuse für Probenaufbereitungssysteme

Das Probensystem Stufe für Stufe

Klicken Sie auf eine Stufe, um zu sehen, was mit der Probe passiert und welche R+F-Komponenten passen.

3. Koaleszenzfilter

Scheidet feines Aerosol und Tropfen ab und leitet sie ab.

  • RF-H-122: Edelstahl, ¼″ NPT, ¼″ Ablass, 340 bar, 200 °C. RF-H-120 ist die ⅛″-NPT-Ausführung mit demselben Element 12 × 57 mm.
  • RF-C-12057-HE: Borosilikat-Glasmikrofaser, 99,99 % @ 0,01 µm, −50 bis +150 °C. Durchströmung von innen nach außen: Tropfen vereinigen sich, laufen außen am Element ab und verlassen das Gehäuse über den Ablass.
  • Beheizte Probenleitungen: RF-CS-12057-HE (silikatgebunden) bis 500 °C – es gilt immer die Gehäusegrenze von 200 °C für Edelstahl und die Dichtungsgrenze.
  • Koaleszenzelemente sind nicht reinigbar: Wechsel alle 3 Monate oder früher, wenn der Differenzdruck steigt.
R+F-Komponenten:RF-H-122 + RF-C-12057-HE / RF-CS-12057-HEProdukte ansehen

Warum diese Reihenfolge funktioniert

Jede Stufe schützt die nächste. Wird die Reihenfolge vertauscht, tragen die Feinstufen Lasten, für die sie nicht ausgelegt sind.

1

Grob vor fein

Zuerst Partikel und Grobflüssigkeit, dann Aerosol, zuletzt die absolute Membransperre. Eine Feinstufe ganz vorne ist in Tagen überlastet.

2

Fast Loop gegen Verzögerung

Der Bypass hält die Probe frisch. Filter- und Totvolumen im Analysatorzweig erhöhen die Verzögerungszeit – klein halten.

3

Temperatur bestimmt das Element

Oberhalb des Taupunkts bleibt die Probe gasförmig. In beheizten Leitungen silikatgebundene Elemente wählen und Gehäuse- und Dichtungsgrenzen prüfen.

4

Ablässe müssen funktionieren

Ein Koaleszer schützt nur, wenn die abgeschiedene Flüssigkeit abfließen kann. Überall, wo Flüssigkeit auftreten kann, Gehäuse mit Ablass einsetzen.

Unbeheizte vs. beheizte Probenleitung

Dasselbe Elementformat 12 × 57 mm, unterschiedliche Werkstoffe je nach Probentemperatur.

Unbeheizte ProbenleitungBeheizte Probenleitung
KoaleszenzelementRF-C-12057-HE, −50 bis +150 °CRF-CS-12057-HE (silikatgebunden), bis 500 °C
Wirkungsgrad99,99 % @ 0,01 µm99,99 % @ 0,01 µm
GehäuseRF-H-122 / RF-H-120, 340 bar, 200 °CRF-H-122 / RF-H-120 (Grenze 200 °C) oder beheizbar RF-HH-122ST
MembranabscheiderRF-M-GMS170 (max. 100 °C)Nur nach Abkühlung unter 100 °C
ElementwechselAlle 3 Monate oder bei steigendem ΔPAlle 3 Monate oder bei steigendem ΔP

Gehäuse- und Dichtungsgrenzen gelten immer. Endgültige Konfiguration auf Anfrage mit Ihrem Probendruck, Ihrer Temperatur, Ihrem Volumenstrom und Ihrer Zusammensetzung.

Fragen aus der Analysentechnik

Nein. Grade-Codes sind herstellerspezifisch. Vergleichen Sie den Wirkungsgrad in Prozent, die zugehörige Partikelgröße und das Prüfverfahren. Alle R+F-Grades aus Borosilikat-Mikrofaser sind bei 0,01 µm angegeben.

Was wir für eine Konfiguration brauchen

Mit diesen Daten schlagen wir einen kompletten Filtersatz für die Probenaufbereitung vor.

  • Probenmedium und Zusammensetzung (einschließlich kondensierbarer Anteile)
  • Druck am Entnahmepunkt und am Analysatoreingang
  • Probentemperatur, beheizte oder unbeheizte Leitung
  • Analysator- und Fast-Loop-Volumenstrom
  • Erwartete Verunreinigungen: Partikel, Aerosol, Flüssigkeitsschwalle
  • Anschlussgröße (NPT) und Anzahl der Analysatoren
Spezifikationsformular öffnen

Planen oder warten Sie ein Probensystem?

Senden Sie uns Ihre Probendaten oder die Elementabmessungen Ihres bestehenden Systems. Wir schlagen die passenden Filterstufen vor – Gehäuse mit NPT-Anschlüssen und Elemente im Format 12 × 57 mm.