Filtrationslösungen
Beginnen Sie mit dem Problem, das Sie erleben. Wir helfen Ihnen, die Ursache zu diagnostizieren, den richtigen Ansatz zu identifizieren und die passenden Produkte zu empfehlen.
Standzeit & Kosten
Filterelementstandzeit zu kurz
Vorzeitiger Elementwechsel ist die häufigste Beschwerde in der Gasfiltration. Die Ursache ist selten das Element selbst — fast immer liegt ein System- oder Spezifikationsproblem vor.
Übermäßiger Vakuumpumpen-Ölverbrauch
Wenn Ihre Vakuumpumpe mehr Öl verbraucht als erwartet, liegt das oft an fehlender oder unwirksamer Abgasfiltration — ein häufiges, aber vermeidbares Problem.
Hohe Verbrauchskosten durch Einwegelemente
Koaleszenzelemente aus Glasmikrofaser sind Verbrauchsmaterial: Sie werden in regelmäßigen Abständen gewechselt und lassen sich nicht reinigen. Wo es vor allem um Partikel- oder Tröpfchenrückhalt geht, sind Sinterelemente aus Edelstahl oder PTFE oft die bessere Wahl — sie lassen sich im Ultraschallbad reinigen und wiederverwenden. Ein Ersatzelement pro Filter ermöglicht den Wechsel im Rotationsprinzip ohne Stillstand.
Kontamination & Reinheit
Ölkontamination in Druckluft
Öl in der Druckluft verursacht Produktkontamination, Geräteschäden und Compliance-Verstöße. Mehrstufige Koaleszenz- und Adsorptionsfiltration bietet eine zuverlässige Lösung.
Analysator-Probenkontamination
Verunreinigte Probenströme verursachen ungenaue Messungen, Detektorschäden und kostspielige Instrumentenausfälle. Richtige Probenkonditionierung ist der Schlüssel.
Feuchtigkeit in Gassystemen
Unkontrollierte Feuchtigkeit verursacht Korrosion, Instrumentenfehler und Produktkontamination. Membrantrocknung und Koaleszenzfiltration bieten zuverlässigen Schutz.
KOH & Elektrolyt-Aerosol in Wasserstoffgas
Alkalische Elektrolyseure erzeugen mit KOH-Aerosol gesättigten Wasserstoff — ein ätzender Nebel, der alles Nachgeschaltete zerstört. Die Entfernung vor Trocknern, Kompressoren oder Speicher ist zwingend erforderlich.
KOH-Entfernung aus Wasserstoffgas
KOH-Tröpfchen und -Aerosol aus einem alkalischen Elektrolyseur greifen Glasfaser, Elastomere und ungeeignete Metalle an. Für den Laugenbetrieb kombinieren wir ein 316L-Gehäuse mit massiver PTFE-Dichtung und Sinterelementen aus PTFE oder Edelstahl. Da das Langzeitverhalten in konzentrierter KOH stark vom jeweiligen Prozess abhängt, empfehlen wir vor dem Serieneinsatz einen definierten Test unter Ihren eigenen Betriebsbedingungen.
Flüssigkeitsschübe & Schwallbeladung in Gasfiltern
Koaleszenzelemente sind für Aerosolentfernung ausgelegt — nicht für Flüssigkeitsabscheidung. Wenn ein Schwallschub Wasser, Öl oder Kondensat auf ein Filterelement trifft, sind die Folgen sofort und kostspielig.
Wasserschübe erreichen den Trockner
Ein Adsorptionstrockner ist für Wasserdampf ausgelegt — nicht für flüssiges Wasser. Gelangt Kondensat aus dem Kühler oder aus kalten Leitungen als Schwall oder Aerosol in die Schüttung, wird das Adsorbens viel schneller beladen als geplant und der Taupunkt am Austritt steigt.
Adsorbens-Staub hinter dem Trockner
Jede Adsorbensschüttung gibt feine Partikel ab — beim Befüllen, bei Druckwechseln und durch Abrieb der Perlen untereinander. Ohne Nachfilter gelangt dieser Staub in Massendurchflussregler, Ventile, Analysatoren und Speicher.
Partikel im Elektrolytkreislauf
Der umlaufende KOH-Elektrolyt eines alkalischen Elektrolyseurs trägt Partikel aus Montage, Korrosion, Dichtungsverschleiß und Zellkomponenten mit sich. Ohne Filter im Kreislauf gelangen sie in Pumpe, Durchflussmesser, Ventile und Zelle. Ein Flüssigkeitsfilter im Elektrolytkreislauf muss heißer Lauge standhalten — Gehäuse-, Dichtungs- und Elementwerkstoff sind ebenso wichtig wie die Filterfeinheit. Die Langzeitbeständigkeit in konzentrierter KOH hängt vom jeweiligen Prozess ab und sollte in einem Test unter Ihren eigenen Betriebsbedingungen bestätigt werden.
Compliance & Sicherheit
Ölnebel am Arbeitsplatz
Ölnebel am Arbeitsplatz gefährdet die Gesundheit der Mitarbeiter und verletzt Arbeitsschutzvorschriften. Abgasfiltration an der Quelle ist die wirksamste Gegenmaßnahme.
Emissionskonformität
Industrielle Abgasvorschriften werden strenger. Hocheffiziente Abgasfiltration stellt sicher, dass Ölnebel- und Partikelemissionen dauerhaft unter den Grenzwerten bleiben.
Filter im Sauerstoffbetrieb
Auf der Sauerstoffseite eines Elektrolyseurs — oder überall dort, wo Sauerstoff oder sauerstoffangereichertes Gas gefiltert wird — ist Verschmutzung ein Sicherheitsthema, nicht nur eine Frage der Reinheit. Kohlenwasserstoffrückstände, ungeeignete Dichtungen oder organische Binder können in Sauerstoff zünden. Filter für den O₂-Betrieb werden deshalb als sauerstoffgereinigte, fettfreie Baugruppen aus geeigneten Werkstoffen spezifiziert.
Sonderbedingungen
Sauergas und Korrosion
H₂S, CO₂ und andere korrosive Gase greifen Standardmaterialien an. NACE-konforme Filtrationslösungen aus 316L-Edelstahl gewährleisten dauerhafte Zuverlässigkeit.
Hochtemperatur-Gasfiltration
Gasfiltration bei Temperaturen über 150 °C erfordert spezielle Materialien, Dichtungen und Gehäusedesigns. Die richtige Auswahl vermeidet vorzeitiges Versagen.
Explosive Dekompression (RGD)
Bei schneller Druckentlastung expandiert in Elastomerdichtungen gelöstes Gas explosionsartig — das Material wird von innen zerrissen. Das Ergebnis: katastrophaler Dichtungsausfall und unkontrollierter Gasaustritt.
Problem nicht aufgeführt?
Jede Filtrationsherausforderung ist einzigartig. Beschreiben Sie Ihre Situation und unsere Spezialisten analysieren die Ursache und empfehlen die richtige Lösung.
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