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Korrosionsbeständiges 316L-Edelstahlgehäuse mit PTFE-Elementen zur KOH-Entfernung aus Wasserstoff
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Problem & Lösung

KOH-Entfernung aus Wasserstoffgas — das richtige Koaleszenzmedium wählen

Spuren von KOH-Aerosol im Wasserstoffstrom werden bei normalem Betrieb und moderater Temperatur zuverlässig mit Koaleszenzelementen aus Borosilikat-Glasmikrofaser entfernt — das ist unsere Standardempfehlung. Erst bei hoher Laugenkonzentration, heißen oder gesättigten Bedingungen wechseln wir das Elementmedium auf PTFE oder PP. Das Gehäuse ist in jedem Fall 316L mit PTFE-Dichtungen und ablassbarem Sumpf.

Die Symptome erkennen

  • Spuren von Kaliumhydroxid (KOH) als Aerosol aus einem alkalischen Elektrolyseur oder Laugenwäscher werden in den Wasserstoffstrom übertragen
  • Weiße oder kristalline Laugenablagerungen hinter einem vorhandenen Filter — ein Zeichen, dass das Medium das Aerosol nicht hält
  • Verfärbung oder verkürzte Standzeit eines Glasmikrofaser-Elements speziell bei heißer, gesättigter oder hochkonzentrierter Lauge — das Signal, auf PTFE/PP-Medium zu wechseln
  • Korrosion von Gehäuseinnenteilen, Dichtungen oder Ablässen, die nicht für alkalische Medien ausgelegt sind
  • Bedarf an einem vollständig laugebeständigen Filter: 316L-Körper, PTFE-Dichtungen, PTFE- oder PP-Elementmedium, ablassbarer Sumpf
  • Gesättigter Wasserstoff nahe Umgebungsdruck bis ~80 °C, der ohne neue Korrosionspunkte gereinigt werden muss

Ursachen

Die Medienwahl hängt von der Beanspruchung ab

Koaleszer aus Borosilikat-Glasmikrofaser bewältigen normales KOH-Aerosol bei moderater Temperatur gut und sind die kostengünstige Standardwahl, die wir für diesen Betrieb liefern. Erst bei hoher Laugenkonzentration, heißen (nahe ~80 °C) oder vollständig gesättigten Bedingungen greift heiße, feuchte Lauge das Glas an; dann spezifizieren wir stattdessen PTFE- oder PP-Elementmedium

Elastomerdichtungen degradieren im Laugenbetrieb

NBR und Standard-FKM (Viton) quellen und versagen in KOH. Für eine dauerhaft laugebeständige Baugruppe sind PTFE-Dichtungen erforderlich

Gehäuse aus Kohlenstoff- oder verzinktem Stahl korrodieren

ein alkalisches Aerosol verlangt einen 316L-Edelstahlkörper und Ablasshardware; geringere Werkstoffe lochfraßen und versagen

Kein ablassbarer Sumpf

koaleszierte Lauge muss sicher gesammelt und abgelassen statt wieder mitgerissen werden; ein Gehäuse ohne Tiefpunktablass lässt Flüssigkeit das Element und die nachgeschaltete Leitung berühren

Sub-Mikron-Aerosol passiert einfache Abscheider

die feinen KOH-Tröpfchen (0,1–10 µm) aus der heftigen Gasentwicklung erfordern eine echte Koaleszenz- oder Membranstufe, nicht nur einen Schwerkraftabscheider

Diagnose-Checkliste

  • 1Elementmedium an die Beanspruchung anpassen — Borosilikat-Glasmikrofaser bei normalem/moderatem KOH-Betrieb; Sinter-PTFE oder PP bei hoher Konzentration, heißer oder gesättigter Lauge
  • 2Ein 316L-Edelstahlgehäuse statt Kohlenstoff- oder verzinktem Stahl spezifizieren
  • 3PTFE-Dichtungen statt NBR oder FKM (Viton) spezifizieren
  • 4Sicherstellen, dass das Gehäuse einen ablassbaren Sumpf / Tiefpunktablass für sichere Laugensammlung hat
  • 5Wie hoch sind KOH-Konzentration und Aerosolbeladung? Höhere Werte sprechen für eine Kombination aus Koaleszenz + Membran
  • 6Tatsächlichen Volumenstrom (z. B. ~200 SLPM), Betriebsdruck (nahe Umgebung) und Maximaltemperatur (z. B. 80 °C) bestätigen, damit Gehäuse und Element korrekt ausgelegt werden
  • 7Einweg vs. reinigbar entscheiden — Sinter-PTFE-Elemente lassen sich ultraschallreinigen und wiederverwenden und vermeiden wiederholtes Handling von Laugenmedien

Beschreiben Sie Ihre Situation — wir finden die richtige Lösung

Jedes Filtrationsproblem hat spezifische Ursachen, die spezifische Lösungen erfordern. Senden Sie uns Ihre Betriebsbedingungen und wir erstellen eine maßgeschneiderte Empfehlung.