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Sinterelement aus Edelstahl zur Partikelfiltration im KOH-Elektrolytkreislauf
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Problem & Lösung

Partikel im Elektrolytkreislauf — Filtration des KOH-Laugenkreislaufs von alkalischen Elektrolyseuren und Prüfständen

Der umlaufende KOH-Elektrolyt eines alkalischen Elektrolyseurs trägt Partikel aus Montage, Korrosion, Dichtungsverschleiß und Zellkomponenten mit sich. Ohne Filter im Kreislauf gelangen sie in Pumpe, Durchflussmesser, Ventile und Zelle. Ein Flüssigkeitsfilter im Elektrolytkreislauf muss heißer Lauge standhalten — Gehäuse-, Dichtungs- und Elementwerkstoff sind ebenso wichtig wie die Filterfeinheit. Die Langzeitbeständigkeit in konzentrierter KOH hängt vom jeweiligen Prozess ab und sollte in einem Test unter Ihren eigenen Betriebsbedingungen bestätigt werden.

Die Symptome erkennen

  • Zunehmender Verschleiß oder Ausfall der Elektrolyt-Umwälzpumpe
  • Durchflussmesser oder Füllstandssensoren im Laugenkreislauf driften, klemmen oder verstopfen
  • Partikel oder grau-schwarze Ablagerungen im Zellrahmen, am Separator oder an den Elektroden bei der Inspektion
  • Ventile im Elektrolytkreislauf schließen nicht mehr dicht
  • Nur ein grobes Sieb im Kreislauf — feiner Schmutz zirkuliert weiter
  • Streuende Prüfstandsergebnisse nach Umbauten oder Zellwechseln, verursacht durch Montageschmutz im Kreislauf

Ursachen

Montage- und Inbetriebnahmeschmutz

Späne, Dichtband, Dichtungsreste und Rückstände aus neuen Rohrleitungen gelangen bei der Erstbefüllung in den Kreislauf

Korrosions- und Verschleißprodukte

Partikel aus Pumpen, Ventilen und Werkstoffen, die heißer KOH nicht standhalten

Alterung von Zellkomponenten

Fragmente von Separatoren oder Dichtungen werden mit dem umlaufenden Elektrolyten mitgetragen

Kein Filter oder nur ein Grobsieb

feine Partikel zirkulieren unbegrenzt und sammeln sich an den engsten Stellen des Kreislaufs

Ungeeignete Filterwerkstoffe

Glasfaserelemente, NBR/FKM-O-Ringe sowie Aluminium- oder beschichtete Teile werden von Lauge angegriffen und werden selbst zur Partikelquelle

Diagnose-Checkliste

  • 1Gibt es einen Filter im Elektrolytkreislauf — typischerweise nach der Pumpe und vor Durchflussmesser und Zelle?
  • 2Mit welcher KOH-Konzentration, Temperatur, welchem Druck und Volumenstrom läuft der Kreislauf?
  • 3Welche Komponente ist am empfindlichsten (Pumpe, Durchflussmesser, Zelleintritt)? Daraus ergibt sich die nötige Feinheit, z. B. 10 µm oder 25 µm
  • 4Sind Gehäuse und Fittings aus 316L, und wird eine massive PTFE-Dichtung statt NBR/FKM verwendet?
  • 5Sind die Elemente aus Sinteredelstahl oder Sinter-PTFE statt Glasfaser oder Zellulose?
  • 6Wird der Differenzdruck überwacht, damit der Wechsel- bzw. Reinigungszeitpunkt erkennbar ist?
  • 7Vor dem Serieneinsatz einen definierten Test fahren: Differenzdruck protokollieren, nach festgelegter Betriebszeit Elemente und Dichtungen ausbauen und begutachten

Beschreiben Sie Ihre Situation — wir finden die richtige Lösung

Jedes Filtrationsproblem hat spezifische Ursachen, die spezifische Lösungen erfordern. Senden Sie uns Ihre Betriebsbedingungen und wir erstellen eine maßgeschneiderte Empfehlung.